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Tiergestütze Pädagogik_ Was ist das eigentlich?

Tiergestütze Pädagogik- Was ist das eigentlich?
Bei der Tiergestützten Pädagogik werden mit Hilfe von Tieren, Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen bei ihren Lern-, Entwicklung- und Bildungsprozessen begleitet. Es handelt sich dabei nicht um Therapie sondern um gezieltes Lernen und Fördern mit Tieren.
Die Tiere wirken als soziale Brücke, Motivatoren und Spiegel und erleichtern so das Lernen, die Selbstwarnehmung und Beziehungen.

Unterschied Pädagogik und Therapie

Bevor wir richtig in das Thema Tiergestützte Pädagogik eintauchen können, müssen wir vorab ein paar Begriffe klären. Ich rede hier ausschließlich von der Tiergestützten Pädagogik, was nichts mit der Tiergestützten Therapie zu tun hat. Bei mir geht es um Bildung und Entwicklung mit Hilfe von Tieren. In der Therapie geht es um Behandlung mit Tieren. Hier muss eine Diagnose vorliegen, in der Pädagogik liegt keine Diagnose vor. Außerdem gibt es noch die Tiergestützte Förderung, hier wird gezielt mit Tieren unterstützt.

Aber jetzt wollen wir erst einmal auf die Pädagogik näher eingehen.

Besonderheit im tiergestützten Bereich

In der Pädagogik steht die Beziehung vor der Zielsetzung. Die Kinder mit denen ich arbeite müssen nichts tun, sie dürfen je nach Wunsch beobachten oder gemeinsam Spielen. Das Lernen erfolgt aus der Beziehung zum Tier, meist sind die Kinder unsicher, haben Leistungs- oder Bindungsängste. Sie lernen den Tieren zu vertrauen und werden, egal was sie tun, sehen das die Tiere immer da sind. Tiere sind sehr sensibel und spiegeln Gefühle ungefiltert wieder, sie spüren wenn es einem nicht gut geht.

Ziele der Tiergestützten Pädagogik

Die Förderung deines Kindes in verschiedenen Bereichen von Sozial, kognitive, motorisch oder emotional.
Falls dich dieser Bereich noch etwas genauer Interessiert, kommt dazu bald noch ein ausführlicher Bericht.

Für welche Altersgruppe eignet sich die tiergestütze Pädagogik?

Prinzipiell kann die Tiergestütze Pädagogik in jedem Alter angewand werden. Wichtig ist die Auswahl des Tieres. Für Kinder ab 1 Jahr bis ca. 4 Jahren müssen die Tiere Stressresistent sein und sollten nicht schreckhaft sein. Außerdem sollten sie auch nicht zu groß sein, das macht den Kindern eher Angst und beinhaltet ein größeres Verletzungsrisiko.

Warum ist Tierpädagogik besonders in der frühen Kindheit sehr wertvoll?

Vorallem die Kleinsten sind sehr Aufmerksam und lernen viel von Ihrem Gegenüber. So schauen Sie nicht nur bei uns Eltern oder älteren Geschwistern Dinge ab. Sie lernen das Soziale Verhalten von Tieren, lernen Grenzen einzuhalten und respektieren sie. 

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